„...Christiane Piepers Arbeiten entziehen sich dem gewohnten rationalen Zugriff. Ihre Haltung, ihr Umgang mit Farbe und Fläche haben scheinbar wenig gemein mit traditioneller Malkunst. Während die beiden Hauptvertreter der Farbfeldmalerei Mark Rothko und Barnett Newman bestrebt waren, Gegenstandsbezüge weitgehend zu eliminieren, sind in Piepers Arbeiten Assoziationen zu realen Dingen durchaus gewollt, wenn auch nicht zwingend.

Natureindrücke, (Texturen von Steinoberflächen und Hölzern etc.) werden in einem langwierigen Prozess nach und nach abstrahiert und von äußerer Form und Dreidimensionalität befreit, bis die entsprechenden Farbfelder sich vom Vorbild emanzipieren und aus sich selbst heraus zu wirken beginnen...“  (Jörg Bachhofer, 2015).

 

 

Christiane Pieper, geboren 1960 in München, lebt und arbeitet am Bodensee. Nach Ausbildung an verschiedenen freien Akademien folgte das Studium mit Abschluss an der Faber-Castell- Akademie in Nürnberg/Stein. Seit 2010 sind ihre Werke in Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen.

Dozententätigkeit seit 2013.